Freitag, 19. Dezember 2014

Rezension: Alleinstehender Psychopath sucht Gleichgesinnte


Titel: Alleinstehender Psychopath sucht  Gleichgesinnte
Autor: Jeff Strand
Verlag: Bastei Lübbe
Seiten: 272
Genre: Thriller
Einband: Taschenbuch
Preis: 8.99€
Band: 2 von 3 (Allgemeine Reihe)
ISBN: 978-3-404-16704-3
Nicht mehr  im Handel - eventuell als Mängelexemplare in Wühlkisten erhältlich.


Inhalt:
Andrew Mayhem ist pleite, planlos und  neigt dazu, in skurril-makabre Fälle verstrickt  zu werden. Sein aktueller Auftrag zwingt  ihn dazu, sich  als Serienmörder auszugeben. Er  muss eine Gruppe von Psychopathen infiltrieren, die  sich  in einem abgeschiedenen Landhaus in Alaska versammelt  haben, einem Wochenende mit  blutigen Spielen. Kann er die vorgesehen  Opfer rechtzeitig befreien -  oder  muss er  an ihrem Ableben  mitwirken,  um das eigene Leben  zu retten?



Meinung:
Dieses Buch habe  ich vor  einigen Monaten in einer Wühlkiste  als Mängeexemplar  gefunden  und dachte  mir, warum eigentlich nicht, der Titel und der Inhalt  klangen schon einmal Interessant.
Auch wenn es ein  recht dünnes Buch  ist, habe  ich dennoch 4 Monate  für das Buch gebraucht und das hat auch seine Gründe: Man begegnet  Andrew Mayhem gleich zu Anfang  in einer  brenzlichen Situation, als er  von zwei Männern in einer  Garage  mit einer Kettensäge  bedroht wird. Fängt ja gut und spannend  an, dachte ich  und  so blieb es auch das erste Kapitel über. Was  mir  während des weiteren Lesens  auffiel, war, das Jeff Strand  hie und da  etwas zu sehr  abschweifte, wo ich mir  dann am Ende  des Satzes dachte: Was  wollte der  mir  jetzt damit  sagen? Das passierte zwar nicht  häufig, aber einige Male, was mich dann aus dem Lesefluss brachte  und es mir die Lust am Lesen  nahm  und  ich mir dann ein anderen Buch genommen  habe.

Doch so wirklich  konnte ich den alleinstehenden Psychopathen  nicht  einfach so abbrechen, in einer Weise interessierte  mich es ja doch, wie es  mit Andrew weiterging. Der Mittelteil hat sich  etwas  gezogen, so dass ich das Gefühl hatte, nicht  wirklich weiter  voran zu kommen, woran die  vielen Beschreibungen von Umgebungen  und  Personenbeschreibungen, die  mit der eigentlichen Geschichte  nichts  zu tun hatten schuld waren. Gut, ein wenig Humor  konnte man auch in dem Buch finden, aber leider fehlte mir Spannung  an manchen Stellen  sehr, die  aber  dann zum Schluss  nach und  nach wiederkehrten. Besonders die  bizarren Spiele, in die Andrew und  die  Opfer, die er  versucht  zu retten, gesteckt wurden, bei dem das ein oder andere Opfer gefordert werden musste, so endete  jedes Spiel für jemanden tödlich. Einen kleinen Hänger  hatte das Buch dann doch noch einmal  kurz vor dem Schluss, aber  das Ende  konnte  mich  nicht  wirklich überzeugen, und  ich dachte mir: "Echt  jetzt? Das war’s?" und  ließ mich unbefriedigt zurück.

Fazit:
Im Nachhinein finde  ich die  Charaktere etwas  zu oberflächlich, mir  fehlte die tiefe, die eigenen Geschichten, die jeder Charakter  zu dem machte, wie er  in dem Buch ist, so ist  mir  niemand der Charaktere, außer Andrew, wirklich im Gedächtnis  hängen geblieben, was ich sehr  schade  finde, wo man doch  noch etwas mehr aus der Geschichte  herausholen hätte könnte, besonders bei den Charakteren.

2 von 5 Nectores -  geht  gerade  noch so ... muss man  aber  nicht unbedingt  gelesen haben.

Kommentare:

  1. Das Konzept klingt interessant, schade, dass das Potential anscheinend nicht ausgereizt wurde!

    AntwortenLöschen
  2. Die Grundgeschichte klingt cool!

    AntwortenLöschen

Danke, dass du dir die Zeit genommen und auf meinem Blog gestöbert hast.

Ein Blog lebt nicht nur von Luft und Liebe, sondern von seinen Besuchern und Lesern und ihren Meinungen/ Kommentaren.
Ich würde mich sehr freuen, wenn du einen Kommentar dalassen würdest (egal ob Lob oder konstruktive Kritik) um somit meinen Blog ein Stückchen weiter am Leben zu erhalten.

- Cheerio :)