Donnerstag, 30. November 2017

»Wer ist B. Traven?« von Torsten Seifert



1947: Leon, ein aufstrebender Journalist, verschlägt es nach Zentralmexiko. Hier wird »Der Schatz der Sierra Madre« gedreht, basierend auf einem Roman von B. Traven. Leon soll herausfinden, wer sich hinter dem Pseudonym des Schriftstellers versteckt. Doch er verbringt seine Zeit lieber mit Humphrey Bogart, Lauren Bacall, John Huston und einer geheimnisvollen Frau namens María. Zurück in Los Angeles lässt ihn Travens Geheimnis aber nicht mehr los: Wer ist dieser Autor? Stimmt es, dass alle, die nach ihm suchen, unter mysteriösen Umständen ums Leben kommen? Leon zieht erneut los. In Wien kommt er einer Antwort näher, des Rätsels Lösung aber liegt in Mexiko. Und Leon merkt plötzlich: Er ist nicht der einzige, der B. Traven auf den Fersen ist ...

Torsten Seifert, ist der Gewinner des diesjährigen Blogbuster-Preises, der von Literaturblogger vergeben wurde. Auch in den verschiedenen Medien wurde sein Roman Wer ist B. Traven hoch gelobt.
Anfangs war ich von der Idee und der Geschichte wirklich angetan und bin mit niedrigen Erwartungen an das Buch herangegangen. Doch mit jeder Seite mehr, die verging, wurde mir eines klar: das wird eine Herausforderung für mich. 

Donnerstag, 16. November 2017

»Die Geschichte der Bienen« von Maja Lunde


England im Jahr 1852: Der Biologe und Samenhändler William kann seit Wochen das Bett nicht verlassen. Als Forscher sieht er sich gescheitert, sein Mentor Rahm hat sich abgewendet, und das Geschäft liegt brach. Doch dann kommt er auf eine Idee, die alles verändern könnte – die Idee für einen völlig neuartigen Bienenstock.

Ohio, USA im Jahr 2007: Der Imker George arbeitet hart für seinen Traum. Der Hof soll größer werden, sein Sohn Tom eines Tages übernehmen. Tom aber träumt vom Journalismus. Bis eines Tages das Unglaubliche geschieht: Die Bienen verschwinden.

China, im Jahr 2098: Die Arbeiterin Tao bestäubt von Hand Bäume, denn Bienen gibt es längst nicht mehr. Mehr als alles andere wünscht sie sich ein besseres Leben für ihren Sohn Wei-Wen. Als der jedoch einen mysteriösen Unfall hat, steht plötzlich alles auf dem Spiel: das Leben ihres Kindes und die Zukunft der Menschheit.

Wie alles mit allem zusammenhängt: Mitreißend und ergreifend erzählt Maja Lunde von Verlust und Hoffnung, vom Miteinander der Generationen und dem unsichtbaren Band zwischen der Geschichte der Menschen und der Geschichte der Bienen. Sie stellt einige der drängendsten Fragen unserer Zeit: Wie gehen wir um mit der Natur und ihren Geschöpfen? Welche Zukunft hinterlassen wir unseren Kindern? Wofür sind wir bereit zu kämpfen?


Meinung:
Ich weiß nicht so recht, wo ich bei diesem Buch genau anfangen soll ...
In den verschiedenen Medien wurde dieses Buch hoch gelobt, auch einen Buchhändlerpreis hat es gewonnen und über eine Verfilmung wird ebenfalls gesprochen - da kann das Buch doch nicht so schlimm sein, oder?

Sonntag, 22. Oktober 2017

»ES« von Stephen King

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Die kleine Stadt Derry im US-Bundesstaat Maine, scheint wie gemacht zu sein für das Böse – so meint es einer der vielen Charaktere in Stephen Kings umfangreichen Roman ES.
Als ich vor einigen Jahren damit anfing, Stephen King-Romane zu lesen, habe ich um ES einen großen Bogen gemacht. Einfach daher, weil mich der Umfang des Buches zu sehr abgeschreckt hat. 1.534 Seiten, das ist ein ganz schöner Brocken, den hat man mal eben nicht in einer Woche durch.
Ich kann mich noch daran erinnern, wie ich zusammen mit einigen anderen Bloggern an der Leserunde #WirlesenES teilgenommen habe und kläglich daran gescheitert war. Es war zu der Zeit wohl noch nicht der richtige Augenblick für ES gewesen, glaube ich. 


1957 hat alles begonnen: Der kleine Georgie ist das erste Opfer. Und dann bricht Es wie die Pest über die Stadt Derry herein, eine Gräueltat folgt der anderen … Über 25 Jahre später: Mike Hanlon ruft sechs Freunde zusammen und erinnert sie an den Schwur, den sie getan haben. Sollte Es, sollte das namenlose Böse noch einmal auftauchen, wollen sie sich wieder in Derry treffen. Damals sind die Freunde in die Abwasserschächte gestiegen, als Kinder haben Sie Es gejagt und tu töten versucht. Aber Es war nur verletzt worden. Und jetzt geht das Grauen wieder um, daran besteht kein Zweifel. Einer der Freunde kann nicht zum Treffen nicht mehr kommen. Er liegt blutverschmiert in seiner Badewanne.
Offensichtlich Selbstmord …

Montag, 4. September 2017

Gedanken: Eine neue Reise beginnt - ist diese hier zu Ende?


In letzter Zeit ist es doch sehr still hier geworden. 
Das hat auch einen Grund. 

Man darf einfach nicht planen. Und obwohl ich das weiß, habe ich mir im Juni noch einen Leseplan aufgestellt, der dann inmitten des Monats Juli völlig auf den Kopf gestellt wurde. Das Leben funkt eben immer dazwischen, wenn man denkt, dass nun alles perfekt ist - aber ich möchte mich nicht über diese Neue Sache in meinem Leben negativ auslassen. Im Gegenteil: ich freue mich, dass es geklappt, aber leider habe ich nun weniger Zeit zum lesen und Schreiben und dementsprechend weniger Zeit zum Bloggen, obwohl die Zeit nicht wirklich das ausschlaggebende ist, viel mehr ist es die Lust, die momentan auf sich warten lässt. Ich glaube, ich kann es das verflixte 5te Jahr nennen, denn kaum ist mein Blog fünf Jahre alt, scheint die Motivation verpufft zu sein - so habe ich das Gefühl. Auch haben mich ein Großteil der gelesen Bücher in letzter Zeit nicht überzeugen können. Ich glaube, dass das Bloggen und das kreative Schreiben meine Sicht auf die Literatur doch stark verändert hat und ich kritischer mit den Werken anderer Autoren umgehe. Aber seit langem habe ich hier das Gefühl, meinen Blog gegen die Wand gefahren zu haben und wenn ich ehrlich sein soll, habe ich keine Ahnung, wie ich ihn hier wieder herausmanövrieren kann.